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Hyperbare Kammer

Bei der hyperbaren Kammer handelt es sich um ein medizinisches Gerät, bei dem der Patient in eine Druckumgebung eingeführt wird. Dabei atmet der Patient durch die Maske hochkonzentrierten Sauerstoff (O2) und bekommt dadurch die Vorteile der Hyperoxie. Im Allgemeinen geht es um eine Druckkabine mit einem Innendruck von 1,35 ATM oder höher als der Normaldruck von 1 ATM.

Im Innern dieser Kammer bekommt der Patient alle Vorteile des hyperbaren Sauerstoffs, und so entstehen Synergien in der Behandlung von verschiedenen allgemeinmedizinischen, sportlichen und Rehabilitations-Situationen. Dadurch entsteht ein regenerativer Effekt in allen Körpergeweben, aufgrund der Stoffwechselverbesserung. Dieser Prozess ermöglicht die Sauerstoffzufuhr ins Gehirn, Knorpel, Knochen und Geweben einschließlich der des Zentralnervensystems, das aufgrund Kreislaufstörungen den Sauerstoff nicht ordnungsgemäß zugeführt bekommt. Zudem bietet dieser Prozess eine bessere Kontrolle bei Infektionen und fördert eine schnelle Genesung von einer Vielzahl von Pathologien und von degenerativen und kreislaufbezogenen Krankheiten. Dieser Prozess unterstützt und vereinigt die von den Ärzten ausgewählten Therapien, um bestimmte Pathologien entgegen zu wirken. Dadurch werden die Folgen größerer Verletzungen und physische Schäden, die auf Hypoxie (Sauerstoffmangel) zurückzuführen sind, vermieden.

Indikationen und hyperbare Medizin

In vielen Fällen, möchten die Ärzte eine Heilmethode gegen verschiedene Pathologien finden. Dabei suchen sie meistens nach Benutzerprotokollen, Fachzeitschriften und Veröffentlichungen, sowie klinische Nachweise für jedes Einsatzgebiet der hyperbaren Medizin.

Wichtig ist Folgendes zu berücksichtigen: Die hyperbare Medizin ist grundsätzlich die übliche vom Facharzt angewiesene Medizin, deren Behandlung jedoch mit einer hohen Sauerstoff-Dosis ergänzt wird, die wiederum den Genesung – und Besserungsprozess effizienter machen soll.

Die hyperbare Kammer bietet dem Mediziner ein hochwertiges Werkzeug, um die üblichen angewandten Therapien leistungsfähig zu verstärken. Somit bekommt der Patient zusätzliche Möglichkeiten zur schnellen Genesung.

Den Ärzten sind die Reihen von Vorteilen einer starken Hyperoxie längst bekannt, und sie wird am Wirkungsvollsten durch die Behandlung in hyperbaren Kammern erreicht.

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Bedienung der hyperbaren Kammer von Revitalair

Die hyperbaren Kammern von Revitalair sind sehr einfach zu bedienen.

Nach dem Aufbau der Kammer gemäß Bedienungsanleitung, wird der Kompressor eingeschaltet, der Patient wird eingeführt, die Tür schließt und der Kompressor beginnt, die Kabine aufzublasen. Die Person legt sich hin und der Kompressionsvorgang beginnt. Eine leichte Störung in den Ohren des Patienten macht sich während dieser Phase bemerkbar, und zwar in ähnlicher Weise, als wenn ein Flugzeug steigt oder sinkt.

Diese Störungen treten vor allem während Kompression und Dekompressions-Phasen, die in beiden Fällen für ca. 3 bis 4 Minuten andauern können. Zuerst von 1 auf 1,35 ATM und im zweiten Fall von 1,35 zurück auf 1 ATM.

Diese Störung entsteht aufgrund der vorhandenen Druckdifferenz zwischen äußeren und inneren Ohr. Dabei verformt sich das Trommelfell und führt zu Unbehaglichkeit und Schmerz. Zur Vermeidung dieser Störung sollte man den Mund öffnen und gähnen. Dieser Vorgang ermöglicht die Öffnung der sich hinter der Nase befindlichen eustachischen Röhren, die eine Verbindung zur Kehle herstellen. Wenn sich diese öffnen, sorgen für einen Druckgleichgewicht zwischen äußeren und inneren Ohr.

Eine weitere Methode, diese zu öffnen, besteht darin den Speichel zu schlucken, oder den Schluckvorgang mit offenem Mund und mit abgedeckter Nase zu simulieren. Wenn dies nicht hilft, dann sollte man die Nase abdecken, den Mund zu machen und Druck erzeugen. Manchen Menschen hilft, wenn sie den Unterkiefer seitlich hin und her bewegen.

Man sollte nicht diese Störung anwachsen lassen. Sobald Symptome entstehen, dann sollte man die oben angeführten Methoden anwenden, denn je früher man es tut, desto einfacher ist es, die kleine Druckdifferenz auszugleichen. Wenn dies nicht funktioniert, dann sollte die Kammer auf Außendruck gebracht werden und anschließend erneut den Innendruck erhöhen, um das Druckausgleichs-Manöver öfters einzuleiten. Sobald der Kabinendruck dem Umgebungsdruck (Außendruck) gleich ist, d.h. wenn der Umgebungsdruck zurück auf 1 ATM kommt, erst dann kann die Tür geöffnet werden, um die Kammer verlassen zu können. Eine Therapie-Sitzung mit hyperbarer Kammer kann normalerweise im Durchschnitt 1 Stunde dauern. Allerdings wird diese Zeit, je nach Bedarf der Behandlung vom Arzt vorgeschrieben.